Unternehmens- und Praxiswert als Zukunftsvorsorge

Viele Unternehmer betrachten ihr Unternehmen oder ihre Freiberufler-Praxis nicht nur als erfüllendes Arbeitsfeld und Erwerbsquelle zur Finanzierung des laufenden Lebensunterhalts, sondern auch als Zukunftsvorsorge.

Aus Sicht eines vernünftigen Käufers hängt der Wert eines Unternehmens letztlich davon ab, was mit diesem Betrieb oder  dieser Praxis in der Zukunft verdient werden kann.

Bestimmend dabei ist:

  • welche Aufbauleistung (Kunden, Mitarbeiter, Know-How, Profitabilität, Mitbewerb, Zukunftsausrichtung, etc.) bereits erbracht wurde,
  • welche damit laufend realisierbaren Gewinne nach Abzug fremdüblich entlohnter eigener Arbeitsleistungen nachhaltig erzielbar sind und
  • welche Risiken hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Unternehmens absehbar sind.
Diese Faktoren bestimmen die wirtschaftliche Attraktivität und damit den betriebswirtschaftlichen Unternehmens- oder Praxiswert.

Unternehmensbewertung zur Bestimmung der Ausgangsposition

Der Wert eines Unternehmens kann vorausschauend auch gesteigert werden – teils in beträchtlichem Ausmaß. Vorausgesetzt, die wirtschaftlich wertbestimmenden Hebel hinsichtlich Vermögensbindung, Rentabilität, Cash-Flow und Zukunftsorientierung werden frühzeitig erkannt und konsequent gesteuert. Jahresplanungen, monatliche Soll-Ist-Abweichungen, eine effiziente betriebliche Organisation und kritische unterstützende Beratung – verbunden mit einer seriösen Unternehmensbewertung zur Bestimmung der Ausgangsposition – leisten dabei in der Praxis gute Dienste.

Wie hoch letztlich ein erzielter Kaufpreis ist, hängt ganz wesentlich davon ab, wie viele mögliche Erwerber für das Unternehmen interessiert werden können, die bereit und in der Lage (Bonität) sind, einen vernünftigen Kaufpreis zu bezahlen.

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